In einer gemeinsamen Veranstaltung haben die Akademie der
Beruflichen Bildung (ABB) und TriProCom acht Schulen aus dem Oberrhein
sowie je eine Schule aus Württemberg und der Académie Lyon an die
grenzüberschreitende Zusammenarbeit herangeführt.
Während zwei Tagen fanden sich Schulleiter, Lehrkräfte der
beruflichen Fächer und Sprachlehrer aus verschiedensten Bereichen der
beruflichen Bildung in Freiburg ein, um gemeinsame Interessen sowie
Möglichkeiten zu Projektdurchführungen zu erarbeiten.
Ob Theaterstück zur Altenpflege, Konzeption einer Marketingstrategie
für Orangensäfte oder ein Skateboard mit Vollfederung - alle
deutsch-französischen Projektideen werden ab dem kommenden Schuljahr
die berufliche Ausbildung um grenzüberschreitende Kontakte bereichern.
Neben genügend Zeit, sich mit ihrem Pendant aus dem Nachbarland auszutauschen und erste Pläne zu schmieden, haben die Teilnehmer auch praktische Einblicke in die Abläufe einer baden-württembergischen Gewerbeschule erhalten. Schulleiter OSTD Rolf Brand der Walter-Rathenau-Gewerbeschule hat die Teilnehmer bei einer Schulbesichtigung in das innovative Konzept seiner Schule eingeführt.
Der Tagesordnungspunkt „Interkulturelle Kommunikation“ forderte den aktiven Einsatz der Teilnehmer und sorgte so für neue Erkenntnisse hinsichtlich kultureller Eigenheiten. Die große Zufriedenheit über das Seminar äußerte sich bei den Teilnehmern ganz unterschiedlich: die Einen freuten sich eine geeignete Partnerschule für zukünftige Projekte gefunden zu haben, andere waren froh, konkrete Finanzierungsmöglichkeiten für Projekte aufgezeigt bekommen zu haben und einige nahmen völlig neue Einblicke in das kulturelle Selbstverständnis des Nachbarn mit.
„Es war für jeden etwas dabei und es gab neue Impulse für grenzüberschreitende Kooperation!“, so das Fazit der Teilnehmer.